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März, 2012

  1. Nicaragua

    März 25, 2012 by Baer

    Nach einer unendlich langen Busfahrt (um 5 Uhr morgens gings los, um 7 Uhr abends waren wir erst da…) sind wir in Managua, der Hauptstadt Nicaraguas angekommen und es war definitiv der unheimlichste Ort wo wir bisher angekommen sind! Wir waren froh, dass wir nicht noch raus mussten, sondern wir das Ticabus Hotel gebucht hatten, was direkt neben dem Ticabus-Terminal ist.  Das Hotel war allerdings nicht sooo super, ziemlich hellhoerig, was ziemlich aetzend ist, wenn ab 4 Uhr morgens immer Leute durchs Hotel laufen um ihren Bus zu kriegen. In der zweiten Nacht ist jemand auf die tolle Idee zu kommen seinem Lap Top in die Steckdose vor unserem Zimmer zu stecken und von dort mit seiner Freundin zu Skypen. Man konnte sowohl jedes seiner als auch jedes ihrer Worte verstehen! Und das um 4 Uhr morgens!! Uns blieb nichts anderes uebrig als aufzustehen und ihn zu vertreiben.

    An unserem einzigen Tag in Niacaragua haben wir einen Ausflug zur Isla de Ometepe gemacht. Suuper schoen! Die Insel liegt im Lago de Nicaragua, einem riesigen See. Auf der Insel hatte man eher das Gefuehl man ist am Meer, denn es war kein bisschen Ufer zu sehen. Unser ¡persoenlicher! Guide Enrique hat uns einge coole Plaetze gezeigt, zum Beispiel eine Farm wo alles moegliche angbeaut wird, von Avocados ueber Orangen bis hin zu Kakao und Zucker. In den Bauemen haben Affen geturnt und am Strand haben einige Pferde ein Bad genommen und sich abgekuehlt. Es ist alles sehr laendlich auf der Insel und wir haben viele Menschen auf Pferden und Ochsen statt in Autos gesehen. War bei den Strassen wahrscheinlich teilweise auch besser…  Am Ende waren wir in einer Lagune schwimmen. Drumherum der Dschungel und dabei noch eine Kokosnuss schluerfen…Herrlich! 🙂

    Wir haben auf der Insel ausserdem mal wieder nur gute Erfahrungen mit den Menschen gemacht. Ich habe meine Kreditkarte im Automaten vergessen (jetzt bitte nicht alle schimpfen, kommt nicht wieder vor!) und habe sie tatsaechlich wieder bekommen, weil mir jemand hinterhergerufen hat! Ich kanns immer noch nicht glauben, dass ich so doof war, aber bin auch soo froh, dass ich sie wieder bekommen habe! Bisher waren wirklich alle Leute immer freundlich und hilfsbereit, egal ob in Mexiko, Guatemala oder hier. Ich hoffe das bleibt so!

     


  2. El Salvador

    März 25, 2012 by Tiger

    Mit dem Bus ueber die Grenze zu fahren in Mittelamerika ist jedesmal ein Ereignis.. Teilweise steht man einfach irgendwo im Dschungel, man weiss nie was man machen soll, rennt verplant rum, teilweise rennt der Busfahrer einfach mit unseren Paessen weg und man wird verfolgt von „Cambio, Cambio“ Leuten mit denen man irgendwelches Geld tauschen soll..

    In San Salvador hatten wir leider nur einen richtigen Tag und da uns die Leute im Hostel gesagt haben, dass sich San Salvador eh nicht so lohnt, haben wir den Tag genutzt um mit dem Chickenbus an den Strand zu fahren! 🙂

    Der Sand am Strand war zwar schwarz und das Wasser irgendwie braun, aber der Strand war trotzdem ganz cool und wir haben sehr lecker in der Strandbar gegessen..

    Der Rueckweg war nur etwas problematisch, weil wir irgendwie in den falschen Bus gestiegen sind, der nicht zum Zentrum von San Salvador, sondern in den gefaehrlichen Osten gfahren ist.. Wir sind dann aber zum Glueck nicht ausgestieben und ein netter aelterer Mann hat uns die richtige Haltestelle gezeigt, sodass wir wieder heile und vor Sonnenuntergang am Hostel angekommen sind.

    Genau wie Guatemala wird einem schon sehr nahe gelegt VOR Sonnenuntergang wieder zuhause zu sein und man darf nicht ueberall hingehen.. Trotzdem sind die meisten Menschen sehr nett und wir hatten eigentlich immer Glueck! 🙂

    El Salvador gehoert trotzdem nicht zu meinen Lieblingslaendern hier, weil man weder Postkarten kaufen konnte, noch einen Stempel beim Grenzuebergang gekriegt hat und sie nichtmal eine eigene Waehrung haben und man alles in Dollar bezahlt.. Es ist also irgendwie als ob wir nie da gewesen sind.. Es gab nichtmal ein Kind, dass mir irgendein Armband verkaufen wollte! 😉

    Dafuer gibt es den bis jetzt hoechsten Anteil an Menschen mit Maschinengewehren.. Vor jedem Laden stehen 1-3 Maenner mit Maschinengewehr und je weiter man in den Sueden faehrt desto groesser werden die Maschinengewehre.. In Honduras hab ich bis jetzt die groessten gesehen.. Die Fahrt von El Salvador nach Nicaragua hat 13 Stunden gedauert, aber vor allem die Landschaft in Honduras war richtig schoen.. Viele der Laender haben nur ein echtes Muellproblem und an den Strassenraendern liegt teilweise so viel Muell, dass man den Boden gar nicht mehr sehen kann..

    An der Honduras Grenze hab ich dann doch mit einem „Cambio, Cambio“ Menschen Geld getauscht und so hab ich (wenn schon kein El Salvador Geld) wenigstens Honduras Geld (wenn vielleicht auch Falschgeld)^^.


  3. Guatemala

    März 25, 2012 by Tiger

    „Nach uns die Sintflut“ geht weiter – 3 Tage nachdem wir Mexico City verlassen haben, gab es ein Erdbeben, aber wir waren da zum Glueck schon in Guatemala. Die 5. Naturkatastrophe, die sich so kurz nachdem ich noch in dem Land gewesen bin ereignet.. Irgendwie verfolgt mich das..

    Nachdem Mexico City ein absolutes Coca Cola Land war und sogar in sehr armen Vierteln jedes vierte Haus in rot mit Coca Cola Schriftzuegen verziert war, ist Guatemala eher ein Pepsi Land! 😉

    Nach laengerem zoegern am Flughafen in Guatemala City sind wir dann doch in ein Taxi eingestiegen, dass uns sicher nach Antigua gebracht hat. Guatemala City ist sehr verschmutzt.. vor allem die Luft und wir hatten teilweise sogar echt Probleme auf dem Weg im Taxi hinten genug Luft zu kriegen! 😉 Aber Antigua ist wirklich schoen. die Haeuser sind bunt gestrichen und man entdeckt ueberall niedliche Gassen.. DieserTeil von Guatemala gefiel mir richtig gut, sodass ich es echt schade fand nur 3 Tage in Guatemala zu haben..

    Einen Tag haben wir am Lago de Atitlan verbracht, 7.30 aufstehen, 8 Uhr Bus zum See, 11:05 umlagert von 20 Maennern die einem irgendwelche Bootstouren auf dem See anschwatzen wollten.. unglaublich nervig, aber irgendwann haben wir nachgegeben und eine Tour mit einem Privaten Bott zu zwei kleinen Doerfern am See gemacht. Wir hatten uns den See und alles zwar echt anders vorgestellt, aber es wurde doch ein sehr interessanter Tag, unter anderem weil wir eine nette aeltere Frau aus Venezuela kennen gelernt haben, der wir oft aus dem Boot geholfen haben, weil sie es alleine gar nicht mehr geschafft haette und die uns viel ueber ihr Land erzaehlt hat und uns etwas mehr spanisch beigebracht hat..

    Ich bin uebrigens umgestiegen von Tontieren auf Armbaender die ich mir von irgendwelchen Kindern aufschwatzen lasse.. Die sind zumindest einfacher zu transportieren als Tontiere und nein sagen kann ich ja eh meistens nicht.. Ich muss trotzdem aufpassen, dass ich nicht am Ende des Urlaubs aussehe wie Wolfgang Petry!^^

    Guatemala ist zwar sicherer als wir dachten, aber man darf es trotzdem nicht unterschaetzen. Die Leute sagen uns zum Glueck immer, wo wir hingehen duerfen, wo lieber nicht und wo man auf jeden Fall ausgeraubt wird! 😉


  4. We survived Mexico City!!

    März 19, 2012 by Tiger

    Mexico City ist viel besser als man in Deutschland immer hoert.. Als wir mitten in der Nacht gelandet sind und ein Taxi zum Hostel genommen haben, sind wir zwar an Prostituierten vorbei gefahren, die um brennende Muelltonnen standen, der Taxifahrer hat jede rote Ampel ueberfahren und jedesmal wenn er in eine dunkle Seitengasse abgebogen ist, ist kurz unser Herz stehen geblieben, aber wenn man aufpasst ist Mexico City eigentlich doch recht sicher, zumindest so wie jede andere groessere Stadt.
    Klar, manche Dinge sind schon komisch.. Ich bin mir zum Beispiel nicht sicher ob ich es eher beruhigend oder beunruhigend finden soll, dass vor unserem Hostel ab und zu ueber 100 Polizisten stehen oder dass die Busse manchmal angehalten werden und alle Passagiere und Sitze auf Waffen untersucht werden damit man nicht den ganzen Bus entfuehrt, aber man gewoehnt sich dran.
    Als ob wir nicht am Tag davor schon genug Bus gefahren sind (9 Stunden), haben wir am ersten Tag eine Touri Bus Tour gemacht und sind so 9 Stunden durch Mexico City gefahren.. Die Tour war eigentlich total interessant, man muss nur aufpassen, dass man sich oben im Bus rechtzeitig duckt, weil die Stadt nicht wirklich gemacht ist fuer so grosse oben offene Busse und man sich sonst leicht mal in irgendwelchen Stromkabeln oder Plakaten verheddern koennte.. Ich hab einmal kurz nicht aufgepasst und wurde fast von einem Ast ausgeknockt..  Am naechsten Tag waren wir im Nationalen Antropologischen Museum. Das Museum war wirklich sehr interessant, aber einfach riesig.. wir haben es geschafft uns ein Viertel anzugucken in 5 Stunden und durch den Rest sind wir einfach nur noch durchgelaufen.
    Den dritten Tag haben wir mit einer Bootstour durch die Kanaele von Xochimilco gemacht und und haben Abends noch mit Freunden von Carina Tequila in einer Bar getrunken.. Der Abend war wirklich witzig und der mexanische Tequila ist echt lecker, vor allem wenn man so ein Tomantezeug hinterher trinkt! Ich versteh gar nicht warum wir in Deutschland nur den Tequila mit dem roten Hut haben! 😉 Den vierten Tag sind wir nach Teotihuacán gefahren um uns die Aztekenruinen anzuschauen. Vor allem der Tempel der Sonne, die drittgroesste Pyramide der Welt, war wirklich beeindruckend.

    Weitere Eindruecke und Bemerkungen:
    – Es gibt Muelltrennung in Mexico City, ein Muelleimer fuer Organic, einer fuer Inorganic, aber wenn man mal in den Muelleimer schaut, sieht man, dass innen beides zusammenfaellt
    – Die polizei kann man hier wirklich nicht ernst nehmen.. es ist durchaus moeglich gegen diverse Gesetze zu verstossen, bei denen man in Deutschland richtig probleme kriegen wuerde und trotzdem einfach weiter fahren zu duerfen, weil die polizei eigentich nur auf geld aus ist..
    – wenn man in einer bar sitzt und sich ueber die komische rot blaue Beleuchtung wundert, koennte das auch einfach nur von den ganzen Polizeiwagen draussen kommen
    – ich sollte endlich Spanisch lernen. ich verwechsele immer noch total viele Woerter und sage Sachen wie uebersetzt *ich moechte meinen tee gerne mit blau* oder *Ich haette gerne eine Cola, aber ohne Huehnereier*
    – Es ist in der Tat moeglich ein Canon Lumix Aufladekabel in Mexico City zu bekommen (ok definitiv kein Original, aber es laed wirklich meine Kamera), man muss sich nur durch diverese Markthallen und Staende mit gefaelschtem anderem Kram kaempfen und man sollte als Frau so viel anhaben wie moeglich, um nicht wieder von diversen Heiratsangeboten aufgehalten zu werden, weil die Grossteil dieser Maerkte doch aus Maennern besteht..

    – Es gibt viiiiel mehr Mariatchi Musiker als benoetigt, sodass diese teilweise auf die Strasse rennen, nur um irgendwie ihre Visitenkarte durch das offene Fenster zu bekommen, was teilweise echt boese enden kann.. Wir haetten fast einen ueberfahren, aber die typen sind echt hart, stehen einfach wieder auf und laufen zum naechsten Auto..

     


  5. San Cristobal de las Casas

    März 15, 2012 by Baer

    San Cristobal de las Casas stand eigentlich gar nicht auf unserer Reiseroute und war auch ein ziemlicher Umweg: 5 Stunden ueber eine kurvige kleine Strasse durch die Berge und das gleiche auch wieder zurueck. Die Busfahrten hier sind sowieso immer ein Abenteuer, aber diese Fahrt war schlimmer als Achterbahn. Aber: Es hat sich gelohnt! San Cristobal war nochmal etwas ganz anderes als alles was bisher von Mexiko gesehen hatten. Die Stadt liegt im Hochland, so dass die Luft tagsueber angenehm frisch, aber abends ganz schoen kalt wird. Auesserdem ist es eine alte Kolonialstadt mit unzaehlbar vielen Kirchen und engen Gassen in denen man sich als Fussgaenger fast die Beine bricht. Alles ist ziemlich hippiemaessig, mit vegetarischen Restaurants, Laeden die nur  „organic food“ verkaufen und esoterischen Raeucherstaebchen-Laeden. Man hat das Gefuehl ziemlich viele Backpacker sind hier einfach mal irgenwann haengen geblieben… Auf jeden Fall herrscht eine coole Atmosphaere und wir hatten zwei tolle Tage hier, haben lecker gegessen (ja, das geht endlich wieder…) und ziemlich viel Geld auf dem Markt gelassen. Julia, scheinbar das schwaechste Glied der Gruppe,  hat sich ausserdem oefter mal von Kindern umzingelt gefunden, die ihr irgendetwas verkaufen wollten (und hat auch einmal nachgegeben, deshalb ist sie stolze Besitzerin eines Tonloewen mit gebrochenem Ohr). Am letzten Tag haben wir eine Bootstour durch einen Canyon gemacht, wo es haupsaechlich hohe Felswaende und verschiedene Vogelarten zu bestaunen gab.


  6. Palenque

    März 10, 2012 by Baer

    Palenque gefaellt uns bisher von allen Orten, an denen wir in Mexiko gewesen sind, am Besten. Die Landschaft hier ist nicht so trocken wie in Yucatan, sondern es ist alles sehr gruen, es gibt viel Dschungel und es ist bergig.  Die hohe Luft feuchtigkeit hat sich allerdings auch in unserer ersten Unterkunft bemerkbar gemacht: Unser Zimmer wies Schimmelspuren in allen Variationen, von einfach bis haarig auf. Deshalb haben wir nocheinmal gewechselt und schlafen jezt in einem schoenen Hostel.

    An unserem ersten Tag hier haben wir die Maya-Ruinen Palenques besichtigt. Die waren viel beeindruckender als die in Tulum und Coba, die wir vorher schon gesehen hatten. Es ist noch sehr viel erhalten, auch Malereien an den Waenden, ausserdem gibt es sehr viele hohe Pyramiden. Und der Dschungel drumherum macht die Siedlung auch noch gleich viel schoener. Wir hatten hier einen sehr guten Guide, der uns viel ueber die Maya erzaehlen konnte und interessante Geschichten zu Steinansammlungen zu erzaehlen wusste, an denen wir sonst wahrscheinlich einfach vorbei gelaufen waeren. Als wir dann am Ende des Tages noch das erste mal Affen in freier Wildbahn in den Baumgipfeln herumturnen sahen, war der Tag perfekt!

    Heute stand kein grosses Besichtigungsprogramm an, sondern baden und sonnen an einem der schoensten Wasserfaelle hier in der Gegend: Agua Azul. Den Weg dorthin legten wir im Collectivo zurueck, dass sind Bullis, die hier auf kuerzeren Strecken die Busse ersetzen und hauptsaechlich von Mexikanern genutzt werden. Die Fahrt war wieder sehr abenteuerlich, da der Fahrer mit einem Affenzahn durch die engen, kurvigen Strassen am Abgrund entlang bretterte. Der Ausblick auf die Dschungeltaeler war dafuer toll. Wir sind auch durch einige kleinere Doerfer gefahren, wo wir das erste mal hier in Mexiko wirklich Armut gesehen haben. Die Menschen wohnen in kleinen Holz- oder Steinhuetten mit Welblechdaechern und die Kinder verkaufen am Strassenrand Maiskolben. Es sah wirklich alles sehr, sehr einfach aus.

    An den Wasserfaellen tauchten wir dann wieder in die Touristenwelt mit vielen Staenden und Restaurants ein. Und der Agua Azul ist definitiv der schoenste und groesste Wasserfall, den ich bisher gesehen habe! Er erstreckt sich ueber eine weite Strecke durch den Dschungel und das Wasser ist soo tuerkis! Ich hoffe wir koennen bald mal Bilder hochladen, denn das zu beschreiben ist schwierig. Oberhalb des Wasserfalls konnte man baden und sich mit einem Seil uebers Wasser schwingen, was sich allerdings nur Julia getraut und auch unfallfrei ueberstanden hat! 😉


  7. Montezumas Rache

    März 10, 2012 by Baer

    Jetzt sind wir schon eine Woche in Mexiko unterwegs und haben noch keinen Blogeintrag geschrieben! Das liegt aber nicht nur an unserer Faulheit, sondern auch daran, dass uns uns die typische Reiseerkrankung Mittelamerikas erwischt hat.  Details will ich euch ersparen, aber wir waren fuer einige Tage ziemlich ausgeknockt, so dass wir von Mexios schoener Karibikkueste recht wenig hatten. Da es aber sowieso die meiste Zeit bewoelkt war haben wir (hoffentlich) nicht zu viel verpasst. Mittlerweile geht es uns aber wieder gut und wir haben schon viel gesehen!

    Vor 2 Tagen waren wir in Merida, der groessten Stadt der Yucatan-Peninsula. Besonders gut hat uns der Palacio de Gobierno gefalen, in dem es einige Gemaelde zu bestaunen gab, die die Unterdrueckung der Maya durch die Spanier erzaehlen. Ansonsten war die Stadt besonders am Abend schoen, wenn es kuehler wurde und alles beleuchtet war.  Per Nachtbus ging es dann weiter nach Palenque. Die Fahrt dauerte 9 Stunden und der Busfahrer ist schon seeehr eigenwillig gefahren. Es war also besser, die Augen einfach zu zu lassen! Wir haben ausserdem mal wider gesehen, dass man hier gut auf seine Sachen aufpassen muss, denn zwei andere deutsche Maedchen vermissten nach der Fahrt ihre Kameras und Mp3-Player. Uns fehlt aber zum Glueck nichts.

     


  8. Varadero

    März 7, 2012 by Tiger

    2 Tage Havanna waren genug!

    Die Worte „bueno“, „beautiful“, „pretty woman“, „I love you“ oder „guapa“ haben jegliche Bedeutung fuer uns verloren! 😛

    Und die ganzen vielen cool fertig gemachten Oldtimer sind zwar echt witzig, aber wir haben das Gefuehl den Geruch nach Abgasen nie wieder aus der Nase zu kriegen..

    Deshalb sind wir nach Varadero geflohen. Ein touristen Resourt, den wir uns wahrscheinlich niemals haetten leisten koennen, wenn unsere netten lesbischen Vermieterinnen uns nicht einen sehr netten aelteren Mann vermittelt haetten bei dem wir seeeehr guenstig 3 Tage wohnen konnten.

    So konnten wir 3 wunderschoene Tage im Paradies verbringen, an einem weissen, meistens leeren Strand mit tuerkiesem Wasser.. Ich hab schon viele sehr schoene Straende gesehen, aber der Strand von Varadero kann auf jeden Fall gut mithalten.

    Einen Tag haben wir einen Ausflug zum Rio Canimar gemacht. Die Tour war ziemlich vielseitig und man konnte neben einer Bootstour auf dem Fluss, im Riff schnorcheln, in einer Grotte baden, einen Bullen (na gut es war ein Ochse 😉 ) reiten, Bogenschiessen, und aus irgendwelchen Gruenden ein Krokodil im Arm halten, auf den eine Wasserratte gesetzt wurde, die Cola aus einer Dose trinkt! (Ich wollte natuerlich)^^

    Leider ist Kathis Kamera kaputt gegangen, sodass wir (weil mein Aufladekabel schon direkt am Anfang geklaut wurde) keine Fotos mehr machen koennen..

    Nach 3 wunderschoenen Tagen, sind wir noch fuer einen Tag zurueck nach Havanna und dann am nachsten Tag nach Mexico geflogen.. Mit 4 Stunden Verspaetung, weil es irgendwie doch so lange gedauert hat, das alte Gepaeck aus dem Flugzeug zu packen und das neue rein.. Aber nach allem was wir in Kuba erlebt haben und vor allem nachdem wir gesehen haben, dass es auf Kuba einfach nichts gibt und man einfach NICHTS kaufen kann (bestimmt auch keine Ersatzteile fuer Flugzeuge) und es betimmt auch keine Menschen gibt, die sie einbauen koennten) bin ich einfach nur froh heile gelandet zu sein! 😉 Zum Glueck hat Kathi mir auch erst nachher gezeigt, dass auf den Fluegeln unseres Flugzeugs „Handmade with care“ 😉